Als vor gut einem Jahr das Café Gertrud am Greifswalder Fischmarkt eröffnet wurde, setzte die Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie damit auch ein klares Zeichen für den Zugang zu regionaler Kunst. Insbesondere Vorsteher Dr. Michael Bartels, war es eine Herzensangelegenheit, einen Ort zu schaffen, in welchem die Werke der Greifswalder Malerin Gertrud Berger einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.
In Zusammenarbeit mit dem Pommerschen Landesmuseum, war es gelungen, die Werke aus Privatbesitz, um jene aus dem Museum, als Replikationen im Café Gertrud auszustellen. Durch einen flankierenden Beitrag des NDRs zu Gertrud Berger, wurden, insbesondere auch überregional, viele Menschen auf das Café mit seinem Kunstkonzept aufmerksam. Sie gaben Hinweise zu Auktionen, in welchen Bilder Gertrud Bergers versteigert wurden, stifteten aus Privatbesitz Werke oder gaben wertvolle Tipps zum Leben und Wirken der Künstlerin. Der Greifswalder Nobert Gschweng gehört dabei zu jenen Menschen, die sich ganz intensiv mit Gertrud Berger auseinandergesetzt und maßgeblich dazu beigetragen haben, weitreichende Einblicke in Bergers Leben zu erhalten.
Innerhalb des zurückliegenden Jahres ist es gelungen, die Sammlung im Café Gertrud um neun Gemälde zu erweitern. Das Engagement, welches hierfür an den Tag gelegt wurde und einen großen Mehrwert für die Universitäts- und Hansestadt Greifswald bedeutet, wurde durch Dr. Ruth Slenczka, Direktorin und Vorsitzende des Stiftungsvorstands Pommersches Landesmuseum und insbesondere auch durch die Amtsleiterin des Amtes für Bildung, Kultur und Sport, Anett Hauswald, betont.
Der künstlerische Rundgang, zu welchem die UGPD in das Café Gertrud einlud, bot den Gästen nun Einblick in die neu gewonnenen Werke und Erkenntnisse zum Wirken Gertrud Bergers und schaffte Raum, miteinander ins Gespräch zu kommen, sowie Ideen für künstlerisch-kulturelle Impulse zu entwickeln.